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Kreislaufwirt­schafts­schulung für die Initiative STS2030

Im Rahmen der Initiative Sustainable Textiles Switzerland 2030 (STS2030) verpflichten sich die teilnehmenden Akteur:innen zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen um 50 %, zur Förderung fairer Löhne und menschenwürdiger Arbeit für alle, zur Förderung von innovativen Geschäftsmodellen hin zur Kreislaufwirtschaft und zur Offenlegung von sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitsinformationen. 

Zur Förderung der Kreislaufwirtschaft soll bis 2030 30 % des Umsatzes des Schweizer Textil- und Bekleidungssektor mit zirkulären Produkten oder Geschäftsmodellen erzielt werden. Um die verpflichteten Akteur:innen bei der Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsziels zu unterstützen durften wir zusammen mit Eva Bucherer von Circular Business Models eine zweiteilige Schulung durchführen.

Einführung und Orientierung

Im ersten Teil der Schulung gaben wir eine Einführung in das 10R-Framework und beleuchteten die vier zentralen Optionen zur Zielerreichung: das Design zirkulärer Produkte, den Einsatz sekundärer textiler Materialien, die Einführung zirkulärer Geschäftsmodelle sowie das Engagement in Pilotprojekten. Die Teilnehmenden erhielten praxisorientierte Unterstützung, um eigene Möglichkeiten zur Umsetzung dieser vier Optionen zu entwickeln.

Im Workshopteil dieses Schulungstages, erarbeiteten die Teilnehmenden erste Schritte für ihre individuelle Roadmap: Wie lässt sich das weitere Vorgehen planen? Welche nächsten Schritte sind sinnvoll? Ziel war es, erste konkrete Ansätze zu formulieren, wie die Roadmap ausgestaltet werden könnte.

Vertiefung und Umsetzung

Im zweiten Teil der Schulung vertieften wir die Inhalte zu zirkulären Geschäftsmodellen sowie zu Design- und Beschaffungskriterien. Wir analysierten die Modelle Care & Maintenance, Rent, Resale, Repair, Redesign/Remanufacture und Recycling.

Im Workshop des zweiten Schulungstages standen praktische Fragestellungen im Fokus: Welche Anpassungen sind nötig, um ein zirkuläres Geschäftsmodell umzusetzen? Welche Stakeholder müssen einbezogen werden? Welche internen Veränderungen sind erforderlich? Und wie kann die Kundschaft vom neuen Modell überzeugt werden? Die Teilnehmenden diskutierten diese Fragen anhand ihrer eigenen Ausgangslagen und entwickelten erste Lösungsansätze.

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